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Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann zu Besuch in der Bahnhofsmission am Ostbahnhof

Am 4. Februar besuchte die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain‑Kreuzberg, Clara Herrmann, die Bahnhofsmission am Ostbahnhof.

Am gestrigen Nachmittag besuchte die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain‑Kreuzberg, Clara Herrmann, die Bahnhofsmission am Ostbahnhof. Ihr Besuch fiel in die letzten Minuten der Schicht – eine Zeit, in der es in der Bahnhofsmission meist ruhiger wird.

Eine Begegnung am Ende eines langen Tages

Im kleinen Gastraum saßen noch einige der letzten Gäste des Tages bei heißem Tee oder Kaffee. Die Stimmung war ruhig, als Clara Herrmann aus der Kälte in die Bahnhofsmission kam. Währenddessen machten sich die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden daran, die Arbeiten des Tages abzuschließen:
Geschirr abwaschen, aufräumen und putzen, Brotkörbe und Thermoskannen säubern, Material sortieren – und alles für den nächsten Morgen vorbereiten.

Schon früh am Tag warten oft lange Schlangen vor der Tür der Bahnhofsmission, in Vorfreude auf warme Getränke, ein liebevoll belegtes Brötchen, die Möglichkeit zu duschen oder einfach ein Paar warme Handschuhe. Die vorabendliche Ruhe ist daher ein kostbarer Moment – und bot Raum für ein ausführliches Gespräch mit der Bezirksbürgermeisterin.

Dank und Anerkennung für die Mitarbeitenden

Clara Herrmann nahm sich Zeit für persönliche Worte und bedankte sich herzlich bei den Mitarbeitenden – insbesondere bei den Ehrenamtlichen. Sie betonte, wie wichtig ihre Arbeit ist, vor allem bei den aktuell niedrigen Temperaturen: Sie dankte dafür, dass die Bahnhofsmission ein Ort bleibt, an dem Menschen auf der Straße Wärme finden – an Körper und Seele.

Ein offenes Gespräch über Herausforderungen

Im Austausch mit Friedemann Müller, dem Leiter der Bahnhofsmission, und Silvia Härle, der Sozialarbeiterin, ging es um die aktuelle Situation der Gäste und um die zunehmenden Herausforderungen im täglichen Betrieb.

Dabei wurde auch deutlich angesprochen, wie schwierig die räumliche Situation geworden ist:

  • Die Lüftung ist ausgefallen – eine Reparatur wird nicht mehr umgesetzt, da die Bahnhofsmission im Sommer in eine Container-Lösung umziehen soll.
  • Aufgrund der winterlichen Temperaturen kann kaum gelüftet werden – Feuchtigkeit und Schimmel breiten sich aus.
  • Ein Raum ist wegen noch nicht durchgeführter Bauarbeiten nicht mehr nutzbar.
  • Die Lagersituation auf engem Raum wird immer schwieriger.
  • Die größte Herausforderung ist neben der Versorgung der Gäste inzwischen die logistische Koordination der vielen Sach- und Lebensmittelspenden.

Mit viel Improvisationstalent holen die Mitarbeitenden täglich das Beste aus der Situation heraus, um die Menschen weiterhin gut versorgen zu können.

Unterstützung und Hoffnung für die Zukunft

Clara Herrmann hörte aufmerksam zu und nimmt die Anliegen mit in ihre Gespräche mit der Deutschen Bahn. Sie bekräftigt:

  • welch große Rolle die Bahnhofsmission für den Bezirk spielt,
  • wie wichtig sie für das Bahnhofsumfeld und das gesamte Quartier ist,
  • und dass alle Verantwortlichen daran interessiert sind, die Arbeit langfristig zu sichern.

Die Bahnhofsmission ist ein wichtiger Akteur in Fragen von Sicherheit und Sauberkeit rund um den Ostbahnhof – und funktioniert nur durch die enge Zusammenarbeit zwischen Bezirk, Bahn, Einrichtungen und Initiativen.

Blick nach vorn: Neue Räume in Sicht

Großes Interesse zeigte die Bürgermeisterin auch an den Zukunftsplänen:
2028 soll die Bahnhofsmission in neue, größere S-Bahn-Bögen am Ostbahnhof ziehen. Die Planungen laufen bereits. Wir konnten Frau Herrmann den aktuellen Stand und unsere Visionen vorstellen – und freuen uns, dass sie die Pläne mit Begeisterung aufgenommen hat.

Wir danken Clara Herrmann herzlich für ihren Besuch, ihre Zeit, ihr offenes Ohr und ihre Unterstützung.
Solche Begegnungen stärken uns – und zeigen, wie wichtig unsere Arbeit für den Bezirk ist.

Veröffentlich am 5. Februar 2026 um 10:39 in der Kategorie Aktuelles

Fachverband der Caritas

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