Kategorie: Aktuelles

Zeit, das Richtige zu tun – Rashad, der Berater

Im Bundesfreiwilligendienst (BFD) engagieren sich junge und ältere Menschen für die Gesellschaft und tun so für sich und andere etwas Gutes.
Die von IN VIA im Erzbistum Berlin betreuten Freiwilligen arbeiten praxisnah z.B. in den Bereichen Pflege und Betreuung, pädagogische Begleitung, Kinderbetreuung, Hauswirtschaft oder technische Dienste. Begleitend werden im Rahmen des BFD Seminare und Bildungstage durchgeführt.
Ein schönes Beispiel:
Im Bundesfreiwilligendienst (BFD) engagieren sich junge und ältere Menschen für die Gesellschaft und tun so für sich und andere etwas Gutes.
Die von IN VIA im Erzbistum Berlin betreuten Freiwilligen arbeiten praxisnah z.B. in den Bereichen Pflege und Betreuung, pädagogische Begleitung, Kinderbetreuung, Hauswirtschaft oder technische Dienste. Begleitend werden im Rahmen des BFD Seminare und Bildungstage durchgeführt.
Ein schönes Beispiel: Rashad, der Berater.
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Bahnchef Dr. Lutz dankt den Helfer*innen der Bahnhofsmissionen

„Unser Leben mit dem Virus war und ist für niemanden einfach. Für manche war es aber besonders schwer. Ihr seid diejenigen, die genau für diese Menschen da waren und die die Tür buchstäblich offen gehalten haben. Und das trotz erhöhter Infektionsrisiken. Das ist keine Selbstverständlichkeit! Ihr habt eure Aufgabe über die Angst gestellt, und das bewundere ich zutiefst. Ihr bietet Schutz, Menschlichkeit und ein offenes Ohr und bleibt ein Anlaufpunkt für Viele, die sonst kein Ziel haben. Euch gilt meine allergrößte Hochachtung und mein Dank dafür, dass ihr den Gästen der Bahnhofsmissionen Nähe spendet in einer Zeit, in der alle nur an Abstand denken.“ 

Mit diesen Worten dankt Bahnchef Dr. Richard Lutz den freiwilligen Helfer*innen der Bahnhofsmissionen. Unsere Berliner Bahnhofsmissionen erhielten heute „Wegzehrung“ mit Nervennahrung und kelinen Aufmerksamkeiten für alle Helfer*innen.

 

Bundespräsident Steinmeier besuchte die älteste Bahnhofsmission Deutschlands

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 12. Januar 2021 die Bahnhofsmission am Berliner Ostbahnhof besucht, um sich über die dortige Arbeit zu informieren, auf die schwierige Situation von Obdachlosen in der Pandemie aufmerksam zu machen und um den vielen überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen für ihr besonderes Engagement zu danken.  

„Die Corona-Pandemie hat massive Auswirkungen auf unsere Arbeit. Seit Beginn der Pandemie ist unser Gastraum geschlossen. Derzeit ist lediglich eine Türausgabe von Nahrungsmitteln möglich. Außerdem werden wir von Foodtrucks unterstützt. Aber unser Teekocher läuft neun Stunden am Tag und die Helfer bereiten unablässig Brote vor“, fasst Ulrike Reiher; Leiterin der Bahnhofsmission, die Lage zusammen. „Gerade jetzt brauchen Menschen mit eingeschränktem Zugang zu Nachrichten und Informationen einen verlässlichen Ansprechpartner. Und ein warmes Getränk und ein Butterbrot. Dies dient als Gesprächseinstieg bei neuen Gästen. Die Kontaktbeschränkungen machen verdeckte Obdachlosigkeit sichtbar. Bei Freunden auf der Couch übernachten, den Tag in der Bibliothek verbringen – das ist nun nicht mehr möglich“, ergänzt Pia Elisabeth Liehr, IN VIA Vorstand.

Ohne das Engagement von ehrenamtlichen Helfer*innen und der Freiwilligendienstleistenden könnte dieses Angebot nicht aufrechterhalten werden. Stellvertretend für alle Engagierten bei den bundesweit über hundert Bahnhofsmissionen dankte Bundespräsident Steinmeier der Ehrenamtlichen Rosemarie Franke und dem Freiwilligen Niels Wachtel.

Die IN VIA Bahnhofsmission am Berliner Ostbahnhof wurde 1894 gegründet. Sie ist die älteste Bahnhofsmission in Deutschland und die einzige, die in der DDR betrieben wurde. Vor 125 Jahren wurde sie am heutigen Berliner Ostbahnhof – damals Schlesischer Bahnhof – gegründet und war Ideengeberin für inzwischen über hundert Bahnhofsmissionen in Deutschland. Die Arbeit der Bahnhofsmission ist vergleichbar mit einem Seismografen. Im Laufe der Geschichte haben sich die Aufgaben den gesellschaftlichen Veränderungen angepasst. So ist bei den Besuchern heute eine starke Zunahme von psychisch auffälligen, suchtmittelabhängigen und wohnungslosen Menschen festzustellen. Eine Kernaufgabe ist es, niederschwellige Hilfe für Menschen in Not am Bahnhof ohne Ansehen der Nationalität, Religionszugehörigkeit, Hautfarbe und Geschlecht anzubieten. 365 Tage im Jahr, sieben Tage die Woche sind die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hier für sie da. Jahr für Jahr kommen 54.000 Besucherinnen und Besucher. Es werden 102.000 Mahlzeiten ausgegeben und 6.500 Beratungen durchgeführt.

 

Träger der Bahnhofsmission Ostbahnhof ist IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin e. V. IN VIA, das heißt „auf dem Weg“ sein. Da sein für Menschen, die Orientierung und Hilfe brauchen und sich oft auch im übertragenen Sinne auf dem Weg befinden. Für sie ist die Bahnhofsmission am Ostbahnhof seit über 125 Jahren ein Ort, um auszuruhen, sich aufzuwärmen, etwas zu essen, sich frisch zu machen, ein Stückchen Geborgenheit zu finden.

IN VIA Karlshorst – Coronabedingte Änderungen

Der IN VIA Mädchentreff ist telefonisch und per Mail zu erreichen.

Es besteht die Möglichkeit Räume als Lernraum zu nutzen, z.B. zur Erledigung der Schulaufgaben. Bitte vorher anmelden! 

030 50102610 
 
Der IN VIA Frauentreff ist telefonisch und per Mail zu erreichen. 
Die Gruppenangebote müssen leider entfallen. 
 
030 50102610 
 
 
Der Kinderkleiderladen ist leider bis zum 31. Januar 2021 geschlossen.