Kategorie: Aktuelles

18.10. – Europäischer Tag gegen Menschenhandel

 

Engagement gegen Menschenhandel gehört seit unserer Gründung zu unseren Aufgaben. Auch heute bietet IN VIA mit Beratuungsstellen für Frauen, die von Menschenhandel betroffen sind in Berlin und Brandenburg Schutz, Beratung und Hilfe für betroffene Frauen. Die besonderen Lebenssituationen von Menschenhandel betroffener Frauen machen eine umfassende Sozialberatung und individuelle Betreuungsangebote notwendig, um Notsituationen zu bewältigen und langfristig die Situation der von Frauenhandel Betroffenenzu verbessern.

 

Einladung zur Kunstausstellung

Herzliche Einladung zur Eröffnung unserer Kunstausstellung am Freitag, 23.10., ab 15 Uhr!

Viele Besucher*innen des Café VIA drücken sich gerne künstlerisch aus. Ihre Werke präsentieren wir nun der Öffentlichkeit. Die Palette reicht von Fotografie über Zeichnungen bis hin zu Malerei.

Wir freuen uns Euch bei uns begrüßen zu dürfen. Aufgrund der vorgegebenen begrenzten Besucher*innenzahl bitten wir um Anmeldung bis zum 19.10.: 030 818 64 163 bzw. jmd@invia-berlin.de

Präsentation des Kunstprojektes „Geteiltes Tuch – Gestickte Frauen Stimmen“

Wir laden ein zur Präsentation des Kunstprojektes
Geteiltes Tuch – Gestickte Frauen Stimmen“
am 1.10.2020, um 12:30 Uhr
im IN VIA Mädchen- und Frauentreff, Gundelfinger Str. 11, 10318 Berlin. 
 
An diesem Tag sollen – im Rahmen der Interkulturellen Woche „zusammen.Wachsen“ – die Erlebnisse und Gedanken von Frauen mit und ohne Migrations- und Fluchtgeschichte in die Öffentlichkeit getragen werden,  um für mehr gesellschaftliche Anerkennung und Teilhabe zu werben. Diese  Interkulturelle Woche wird von IN VIA Verbänden für Mädchen- und Frauensozialarbeit an vielen bundesweiten Standorten mit ganz vielfältigen Aktionen durchgeführt.
Teilnehmerinnen aus verschiedenen Ländern: Syrien, Bulgarien, Luxemburg und Deutschland haben mit der Künstlerin Maria Fernandez Verdeja  im IN VIA Mädchen- und Frauentreff Karlshorst eine Frauenfahne mit der Silhouette eines Frauenkörpers, gestickt und gemeinsam zusammengesetzt . Die Flagge und deren Entstehungsprozess werden auch in einer Fotodokumentation vorgestellt.
 
Das Projekt entstand mit freundlicher Unterstützung durch den Aktionsfonds 2020 für Bürger_innen. Partnerschaften für Demokratie Lichtenberg.
 
Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme und bitten für unsere Planungen und die Einhaltung der coronabedingten Auflagen um Ihre zeitnahe Rückmeldung: frauentreff@invia-berlin.de.
 
Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Studio Variopinto

Kids on Tour – Kinderbegleitdienst in der Bahn

Nicht nur am heuteigen Welttourismustag: Der Dienst Kids on Tour ist für alle, die ihre Kinder gern im Zug z. B. zu den Großeltern oder zum anderen Elternteil begleitet wissen möchten. Auf den Strecken von Berlin nach Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf oder München und zurück wird Freundschaft geschlossen, vorgelesen, gespielt und gelacht. Die Mitarbeiter*innen aus Berlin begleiten jede Woche freitags und sonntags Kinder.

Bis Ende des Jahres gelten z.T. veränderte Bedingungen:
Zum Schutz vor Infektionen wurde ein Hygienekonzept erarbeitet, das u.a. eine Halbierung der Platzzahlen vorsieht. Die Begleiter*innen nahmen an einer medizinischen Unterweisung durch den Bahnarzt teil.

Mitarbeiterin für die Koordinations- und Beratungsstelle für Frauen, die von Menschenhandel betroffen sind, gesucht

IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin e. V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Mitarbeiterin mit 50% Regelarbeitszeit im Land Brandenburg für die Koordinations- und Beratungsstelle für Frauen, die von Menschenhandel betroffen sind

zur Stellenanzeige

Auftaktveranstaltung zum Freiwilligen Sozialen Jahr und Bundesfreiwilligendienst

Am 1. September 2020 begrüßte IN VIA um 10 Uhr in der katholischen Kirche St. Canisius, Witzlebenstr. 30, 14057 Berlin, rund 100 Teilnehmer*innen, die sich freiwillig ein Jahr lang in sozialen Einrichtungen im Erzbistum Berlin (Berlin- Brandenburg-Vorpommern) engagieren. Die Veranstaltung begann mit der gemeinsamen Andacht zum Thema „Verbindungen“, die einen Impuls zur täglichen Arbeit in den Freiwilligendiensten setzte.

Im Rahmen unserer Auftaktveranstaltung begrüßt IN VIA jedes Jahr alle Freiwilligen und würdigt so deren besonderes bürgerschaftliches Engagement.

Die Freiwilligen bereichern mit ihrem Engagement im höchsten Maße die soziale und pädagogische Arbeit der Einsatzstellen im Erzbistum Berlin. Ob sie in Kindergärten, in der Bahnhofsmission, in sozialen Einrichtungen, in der Behindertenhilfe, der Altenhilfe oder in den katholischen Krankenhäusern tätig sind, sie sind in der täglichen Arbeit eine wertvolle und hilfreiche Unterstützung. Die Freiwilligen bringen viel Engagement und Enthusiasmus für ihren Dienst mit, dafür erhalten sie wertvolle, oft erste berufliche Erfahrungen und erleben eine sinnstiftende Tätigkeit.

Ohne sie wären viele Zusatzangebote in den Einrichtungen nicht mehr möglich.

Im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Bundesfreiwilligendienst sind noch einige interessante Einsatzstellen frei, auch für Menschen über 27 Jahre! Wer sich für einen Freiwilligendienst interessiert, erhält hier Informationen.  

IN VIA begleitet als katholischer Träger seit 1975 Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr und seit 2011 im Bundesfreiwilligendienst, der nun auch Lebensälteren einen Freiwilligendienst ermöglicht. Die Arbeit von IN VIA begann vor über 100 Jahren mit der Arbeit in den Bahnhofsmissionen.

Durchstarten im neuen Schuljahr

Eigentlich sind Zahlen Dein Ding. Aber bei diesen neuen Formeln könntest Du Hilfe brauchen?

In diesem Schuljahr willst Du in Deinen schwächeren Fächern aufholen. Aber wie spricht man bloß diese Vokabeln aus?

Rettung ist in Sicht: Komm zur Hausaufgabenhilfe in den IN VIA Jugendmigrationsdienst, Bellermannstraße 92, 13357 Berlin.

So einfach? Fast. Bitte vorher mailen oder anrufen, damit Du trotz Corona schnell zum Ziel kommst. E-Mail: jmd@invia-berlin.de, Tel.: 030 818 64 163

Frauenbund spendet für IN VIA Beratungsstellen – Bahhofmission am Ostbahnhof unter den Begünstigten

Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) unterstützt Frauenprojekte der Katholischen Bahnhofsmissionen in Trägerschaft des Frauenverbandes IN VIA mit einer Geldspende. Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) will damit konkrete Hilfen für hilfebedürftige und verzweifelte Frauen fördern, die in der Bahnhofsmission eine niedrigschwellige Anlaufstelle finden.

Zahlreiche Frauenbundfrauen beteiligten sich an der Spendenaktion der KDFB-Mitgliederzeitschrift „engagiert – Die christliche Frau“ zugunsten betroffener Frauen in Not. „Als katholischer Frauenverband engagieren wir uns seit über 100 Jahren für Rechte und Interessen von Frauen. Besonders setzen wir uns für jene ein, die keine Lobby haben und bei denen kein Hilfesystem greift, weil sie durch die Lücken des Sozialsystems rutschen. Wenn es um das Überleben und um Schutz vor Gewalt und Übergriffen geht, wenn neue Lebensperspektiven ermöglicht werden sollen, dann ist Frauensolidarität gefragt“, erklärt KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth. Sie überreichte heute in der Bahnhofsmission am Berliner Hauptbahnhof einen Spendenscheck in Höhe von 29.000 Euro an Gisela Sauter-Ackermann, Geschäftsführerin der Katholischen Bahnhofsmissionen in Deutschland.

Bahnhofsmissionen sind wichtige Anlaufstellen, unter anderem für traumatisierte Frauen, die Opfer von Gewalt oder Menschenhandel wurden. Hier sind sie sicher, erhalten Zuwendung und Beratung zu Hilfsangeboten. Oft brauchen sie eine Notunterkunft und Hilfestellung bei einer polizeilichen Anzeige.
„Einfach da“ – ist ein Motto, das die Mitarbeitenden der Bahnhofsmissionen in ihrer Arbeit leben. „Die Bahnhofsmissionen sind da für psychisch beeinträchtigte, süchtige oder wohnungslose Frauen, genauso wie für die vielen älteren Frauen, die einsam sind und von ihrer minimalen Rente nicht leben können. Die Spende des Frauenbundes bedeutet eine enorme Unterstützung und Wertschätzung der ehrenamtlich geprägten Arbeit. Ich freue mich über diese gelebte Solidarität“, so Beate Gilles, Vorsitzende von IN VIA Deutschland.

Bahnhofsmission am Ostbahnhof von Auswirkungen der Coronakrise betroffen 

 „Jeder braucht manchmal Hilfe. Wir auch.“, erklärt Ulrike Reiher, Leiterin der Bahnhofsmission am Ostbahnhof. Durch die Coronakrise sind die gewohnten Sachspenden von Lebensmittelläden, der Berliner Tafel und Privatpersonen stark zurückgegangen. Die Bahnhofsmission am Ostbahnhof ist wichtig für Menschen in Not. 
 
 „Seit Beginn der Pandemie ist unser Gastraum geschlossen. Derzeit ist lediglich eine Türausgabe von Nahrungsmitteln möglich. Außerdem werden wir von Foodtrucks unterstützt. Aber unser Teekocher läuft neun Stunden am Tag und die Helfer bereiten unablässig Brote vor“, fasst Ulrike Reiher die Lage zusammen. „Gerade jetzt brauchen Menschen mit eingeschränktem Zugang zu Nachrichten und Informationen einen verlässlichen Ansprechpartner. Und ein warmes Getränk und ein Butterbrot. Dies dient als Gesprächseinstieg bei den neuen Gästen. Denn durch die Kontaktbeschränkungen wird verdeckte Obdachlosigkeit sichtbar. Bei Freunden auf der Couch übernachten, den Tag in der Bibliothek verbringen – das ist nun nicht mehr möglich.“ 
 
Jede Spende hilft. Dringend benötigt werden Margarine, Brotbelag, Zucker, Einwegbecher und Butterbrottüten. Nach einer kontaktlosen Überweisung übernehmen wir gerne den Einkauf! www.bahnhofsmission-berlin-ostbahnhof.de/spenden-und-helfen