Unter der Überschrift „Viele unserer Gäste wissen nicht, dass Heiligabend ist: In der Bahnhofsmission am Ostbahnhof gibt es zum Fest Kartoffelsalat, Würstchen – und seelische Wärme“ erschien am 24. Dezember 2025 ein ausführlicher Bericht im Tagesspiegel.
Der Artikel beschreibt eindrucksvoll, wie Menschen ohne festen Wohnsitz oder in akuter Notlage den Heiligabend erleben – und welchen Unterschied die Bahnhofsmission für sie macht. Neben dem traditionellen Essen aus Kartoffelsalat und Würstchen, das vielerorts zu Heiligabend gereicht wird, steht vor allem eines im Mittelpunkt: ein Ort, an dem Menschen gesehen werden.
Es wird deutlich, dass viele Gäste der Bahnhofsmission gar nicht wissen, welcher Tag ist. Für sie ist der 24. Dezember ein Tag wie jeder andere – geprägt von Kälte, Einsamkeit oder dem Kampf ums Überleben. Umso wichtiger sind Wärme, Begegnung und ein freundliches Wort inmitten des hektischen Stadtgeschehens. Der Artikel macht sichtbar, wie viel „seelische Wärme“ die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen Tag für Tag schenken – und wie sehr diese Zuwendung an Heiligabend zählt.
Wertvolle Aufmerksamkeit zur richtigen Zeit
Wir freuen uns sehr über diesen Bericht im Tagesspiegel. Er lenkt die Aufmerksamkeit dorthin, wo sie gerade an Weihnachten hingehört: zu den Menschen am Rand der Gesellschaft. Heiligabend ist für viele ein Fest der Gemeinschaft – und gerade deshalb sollten wir diejenigen nicht vergessen, die oft unsichtbar bleiben.
Der Artikel erinnert uns daran, wie wichtig es ist, hinzusehen. Daran, dass niemand allein gelassen werden darf. Und daran, dass Mitmenschlichkeit und Wärme die wahren Weihnachtsgeschenke sind.
Dass unsere Arbeit – und die Lebensrealität unserer Gäste – im Tagesspiegel so ausführlich dargestellt wird, bedeutet uns viel. Es zeigt, dass gesellschaftliche Verantwortung dort beginnt, wo wir Menschen in schwierigen Lebenssituationen wahrnehmen, ihnen zuhören und ihnen Unterstützung anbieten.
Wir hoffen, dass viele Leserinnen und Leser des Artikels sich berühren lassen – und vielleicht selbst darüber nachdenken, wie sie Menschen am Rand der Gesellschaft in ihren Alltag „mit hineinsehen“ können.


