Im Mittelpunkt stehen persönliche Statements: Frauen berichten, wie sie sich im Arbeitsalltag schützen – etwa durch klare Grenzen, gegenseitige Unterstützung oder das Teilen von Standorten – und formulieren gleichzeitig konkrete Wünsche nach mehr Sicherheit, besseren Arbeitsbedingungen und Zugang zu Hilfsangeboten.
Die Kampagne macht deutlich, dass drogengebrauchende Sexarbeiterinnen häufig mehrfach ausgegrenzt werden und ihre Perspektiven zu selten Gehör finden. Gleichzeitig wird sichtbar: Sie verfügen über eigene Strategien, Erfahrungen und Fachwissen und wissen selbst am besten, was sie brauchen.
Diese Aktion ist ein Beitrag für mehr Aufmerksamkeit und einen respektvollen Umgang. Sie zeigt, wie wichtig es ist, Betroffene ernst zu nehmen – und zuzuhören, statt über sie zu sprechen.


