Bahnhofsmission am Ostbahnhof von Auswirkungen der Coronakrise betroffen 

 „Jeder braucht manchmal Hilfe. Wir auch.“, erklärt Ulrike Reiher, Leiterin der Bahnhofsmission am Ostbahnhof. Durch die Coronakrise sind die gewohnten Sachspenden von Lebensmittelläden, der Berliner Tafel und Privatpersonen stark zurückgegangen. Die Bahnhofsmission am Ostbahnhof ist wichtig für Menschen in Not. 
 
 „Seit Beginn der Pandemie ist unser Gastraum geschlossen. Derzeit ist lediglich eine Türausgabe von Nahrungsmitteln möglich. Außerdem werden wir von Foodtrucks unterstützt. Aber unser Teekocher läuft neun Stunden am Tag und die Helfer bereiten unablässig Brote vor“, fasst Ulrike Reiher die Lage zusammen. „Gerade jetzt brauchen Menschen mit eingeschränktem Zugang zu Nachrichten und Informationen einen verlässlichen Ansprechpartner. Und ein warmes Getränk und ein Butterbrot. Dies dient als Gesprächseinstieg bei den neuen Gästen. Denn durch die Kontaktbeschränkungen wird verdeckte Obdachlosigkeit sichtbar. Bei Freunden auf der Couch übernachten, den Tag in der Bibliothek verbringen – das ist nun nicht mehr möglich.“ 
 
Jede Spende hilft. Dringend benötigt werden Margarine, Brotbelag, Zucker, Einwegbecher und Butterbrottüten. Nach einer kontaktlosen Überweisung übernehmen wir gerne den Einkauf! www.bahnhofsmission-berlin-ostbahnhof.de/spenden-und-helfen