IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin e. V.
sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt für zunächst 24 Monate eine*n


Mitarbeiter*in in der Finanzbuchhaltung und Verwaltung


mit mindestens 50% Regelarbeitszeit

zur Stellenausschreibung

IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin e. V.
sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Sozialpädagogin für den IN VIA Mädchentreff in Berlin-Karlshorst

Die Stelle umfasst 65% Regelarbeitszeit (oder 50% im Rahmen eines berufsbegleitenden Studiums der sozialen Arbeit) und ist zunächst als Elternzeitvertretung befristet bis 31.12.2020


Der IN VIA Mädchentreff richtet sich an Mädchen von 8-18 Jahren im Stadtteil Karlshorst und den benachbarten Wohngebieten. Als niedrigschwelliges Angebot ist er feste Anlaufstelle für Mädchen aus verschiedenen sozialen Schichten. Sie besuchen unterschiedliche Schultypen und sind vereinzelt bereits in Ausbildung. Seit Herbst 2016 richtet sich das Angebot auch an geflüchtete Mädchen.

zur Stellenausschreibung

Pressemitteilung zum Welttag gegen Menschenhandel:

Zusammenarbeit zum Schutz von Roma-Jungen als Opfer des Kinderhandels in Deutschland zeigt Wirkung!

Berlin/Freiburg, 29.7.2019 – Zum ersten Mal konnten in Deutschland Mitglieder eines Roma-Familienverbandes des Menschenhandels zur Zwangsprostitution rumänischer Jungen überführt werden. Dank der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Polizei und Jugendamt wurden die Väter als Täter in Berlin zu Haftstrafen verurteilt und die Jungen sicher untergebracht. Dies zeigt: Kinderschutz ist auch in solchen Fällen möglich.


Jedes Kind, das sich in Deutschland aufhält, hat unabhängig von seiner Staatsbürgerschaft den Rechtsanspruch auf Schutz vor sexualisierter Gewalt. Kinder und Jugendliche aus Roma-Familien fallen in der Praxis allerdings oft durchs Netz. Einen rumänischen Vater, der seine beiden zu dem Zeitpunkt 12- und 13-jährigen Söhne zur Prostitution im Berliner Tiergarten gezwungen hat, verurteilte das Landgericht letzten Monat zu fünf Jahren und neun Monaten Haft. Weitere Verfahren laufen.


Menschenhandel und Zwangsprostitution von Roma-Jungen ist in Berlin seit einigen Jahren ein Phänomen, das Fachkräfte des Kinderschutzes als auch die Polizei und Justiz vor neue Herausforderungen stellt. „Die Jungen sind fremd in Berlin; sie sprechen nicht die deutsche Sprache und stehen in völliger Abhängigkeit von ihren Familien. Ihnen fehlt es daher meist am Opferbewusstsein, ihre Aussagebereitschaft zum Nachteil der sie ausbeutenden Familienangehörigen ist gering. Nur mit einem abgestimmten, schlüssigen und vertrauensvollen Zusammenwirken aller beteiligten Institutionen, allen voran Polizei, Staatsanwaltschaft, Senatsverwaltungen, Jugendämter und Fachberatungsstellen, kann die Herauslösung der Opfer aus ihrem familiären Umfeld und damit aus der Zwangsprostitution gelingen. Einige Erfolge waren bereits zu verzeichnen. Hier gilt es anzusetzen,“ erklärt Martina Millert, Kriminalhauptkommissarin beim LKA Berlin.
Das Bundeslagebild Menschenhandel des Bundeskriminalamtes zeigt, dass in Deutschland mit 45 Prozent die meisten ermittelten Opfer von Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung aus Bulgarien und Rumänien stammen. Fast die Hälfte davon ist jünger als 21 Jahre alt. „Dass Roma-Kinder zum Betteln und anderen strafbaren Handlungen von Menschenhändlern genötigt werden, die durchaus Familienmitglieder sein können, ist inzwischen in der Fachwelt angekommen. Doch Jungen als Betroffene von sexueller Ausbeutung werden bisher übersehen. Kinderschutz ist auch am Rande der Gesellschaft notwendig“, so Barbara Eritt, Leiterin der Fachberatungsstelle für Betroffene des Menschenhandels IN VIA Berlin.


Anlässlich des morgigen Welttag gegen Menschenhandel fordern ECPAT Deutschland und IN VIA daher eine bessere Zusammenarbeit der Behörden. Dr. Dorothea Czarnecki, Referentin zum Schutz vor Menschenhandel bei ECPAT, betont: „Wir freuen uns über die Wirkung des erst im Herbst 2018 verabschiedeten Bundeskooperationskonzeptes ‚Schutz und Hilfen bei Handel mit und Ausbeutung von Kindern‘. Das Berliner Beispiel zeigt: Die fachlich übergreifende Zusammenarbeit kommt direkt den betroffenen Kindern zugute. Es müssen jedoch noch viel mehr Städte und Landkreise die Initiative
ergreifen, damit nachhaltige und starke Kinderschutz-Strukturen gegen Kinderhandel in ganz Deutschland entstehen. Das Verbrechen macht nicht an Bundeslandgrenzen halt. ECPAT unterstützt gerne alle interessierten Landesregierungen und Akteure mit Fortbildungen.“


Weitere Informationen und Presseanfragen an:
ECPAT Deutschland e.V. – Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung Mechtild Maurer – Pressesprecherin V.i.S.d.P., Alfred-Döblin-Platz 1, 79100 Freiburg E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel.: 0171 - 4166 042, www.ecpat.de
IN VIA Berlin – Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin e.V., Pfalzburger Straße 18, 10719 Berlin E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel.: 0177 – 7386276, www.invia-berlin.de

homepage-Monika Herrmann BM Ostbhf

Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, war heute zu Gast in der Bahnhofsmission Berlin-Ostbahnhof. Vielen Dank für die offenen Ohren und das Interesse an unserer Arbeit!

IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin e. V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine


Mitarbeiterin mit 70-90% Regelarbeitszeit (28-36 Wochenstunden)

 

im Land Brandenburg für Streetwork - HIV-/Aids-Prävention und -Beratung und für die Koordinations- und Beratungsstelle für Frauen, die von Frauenhandel betroffen sind.
Die Stelle ist als Elternzeitvertretung zunächst bis Juni 2020 befristet.

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